Die Weltmeisterschaft ist ein Superevent für die ganze Familie und damit dieses tolle Ereignis nicht in irgendeiner Weise negative Vorfälle mit sich bringt, werden in der Presse gewisse Vorfälle anders dargestellt als normal. Auf einmal sind dann Menschen, die ein Bengalo zünden keine Chaoten, Randalierer oder Hooligans sonder Fans die ausgelassen feiern. Die deutsche Presse hat sich während der WM mal wieder in Sachen Scheinheiligkeit selbst übertroffen.

Diesbezüglich wollen wir euch folgenden Text empfehlen: strafraumprediger.com

Während in Brasilien noch die Weltmeisterschaft läuft, wurde in Rostock die Sommerpause für einen Fan unseres Testspielgegners FC Hansa unerfreulich beendet. So fand dort am 1. Juli eine Hausdurchsuchung statt, bei der neben dem Notfalltelefon der Blau-Weiß-Roten Hilfe auch sämtliche EDV-Geräte beschlagnahmt wurden, die technisch in der Lage sind Fotos zu speichern.

Hier geht es zum Bericht: Blau weiß rote Hilfe

Die Ausgliederung der Profiabteilung des HSV wird trotz der hohen Zustimmung auf der Mitgliederversammlung von einigen Anhängern kritisch gesehen. Als Resultat haben sich nun die „Chosen Few Hamburg 1999″ der AG in der nächsten Saison entschieden. Wie hoch die Wellen in der Fanszene schlagen werden und wer sich vielleicht anschließen wird, bleibt abzuwarten.

Hier könnt ihr zunächst die Stellungnahme nachlesen:

Die CFHH wird in der kommenden Saison die ausgegliederte Profiabteilung nicht unterstützen. Das beinhaltet sämtliche Aktivitäten im Stadion bei Heim – und Auswärtsspielen und das darüber hinausgehende ehrenamtliche Engagement.

Diese Entscheidung ist uns als Gruppe nicht leicht gefallen und die Gründe dafür sind vielfältig. Einige Aspekte, die uns zu dieser wohldurchdachten Entscheidung gebracht haben, wollen wir kurz erläutern.

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100 Jahre Fankultur

Seit langem wurde beim HSV erbittert über die Ausgliederung der Profiabteilung gestritten. Heute sind die Würfel gefallen: In der Mitgliederversammlung votierten 86,9% für den Antrag der Initiative HSV-Plus.

Hier findet ihr dazu unterschiedliche Presseberichte:

 

Gestern war es genau eine Woche her, dass die DFL auch den letzten Funken Hoffnung, den Fans noch in sie haben konnten, hat erloschen lassen. Die DFL hatte es selbst in der Hand – der Mai 2014 hätte zu einem bedeutenden wenn nicht gar geschichtsträchtigen Monat in der deutschen Fußballgeschichte werden können. Letztendlich wurde er nur zu einem weiteren großen Schritt hin zur totalen Kommerzialisierung und endgültig weg vom fairen Wettbewerb von richtigen Fußballvereinen. Aber der Reihe nach:

Am 3. Mai diesen Jahres schaffte der Club RB Leipzig durch einen 5:1 Heimsieg gegen den 1. FC Saarbrücken den sportlichen Aufstieg in die zweite Fußball Bundesliga. Nur knapp elf Monate zuvor war der Club aus der Regionalliga Nordost in die dritte Liga aufgestiegen, welche von den Verantwortlichen schon damals nur als Zwischenstation ausgerufen wurde. Der Durchmarsch ist also durchaus geglückt und man darf annehmen, dass RB Leipzig auch in der kommenden Saison durch einige Transfers auch in der zweiten Liga oben mitspielen wird. Scheiterte der erste Versuch des Konzerns Red Bull in Person von Dietrich Mateschitz im Jahr 2006 beim FC Sachsen Leipzig einzusteigen noch daran, dass die DFL aufgrund von Unstimmigkeiten bei den Namensrechten und auch Fanprotesten die Lizenz verweigerte sieht das ganz heute leider komplett anders aus.

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