Fünf Spiele, fünf Niederlagen, null Punkte. Das ist die Bilanz nach den ersten fünf Bundesliga-Spieltagen und nimmt damit einen Negativeintrag in das Geschichtsbuch des Vereins ein.

Mögliche Ursachen für das Nullpunktekonto gibt es sicher viele – Taktische Ausrichtung, Stellungsfehler, Demotivation. Es ist auch nur noch eine Frage der Zeit, bis die ersten Leute die Frage stellen, ob der neue Trainer Markus Weinzierl die richtige Wahl in der Sommerpause war.

Doch es ist nicht immer der Trainer, der die Hauptverantwortung für das trägt, was die Mannschaft auf dem Platz abliefert. Sicher ist es einfach gesagt, dass der Trainer Richtungen vorgibt, Positionen rotiert und besetzt und die taktischen Spielzüge mit den Spielern im Vorfeld abstimmt. Jedoch sind dies nicht die Faktoren, die in den letzten Spielen für Ratlosigkeit bei Mannschaft, Verein und Fans geführt haben. Sonst ließen sich 2 Führungen gegen Köln und Hoffenheim nicht rechtfertigen. Zu beobachten ist allerdings die Mutlosigkeit im gegnerischen Strafraum, Planlosigkeit bei Pässen und die fehlende Durchsetzungsfähigkeit bei Kontern. An dieser Stelle stellt sich die Frage, ob die Mannschaft als Team agiert oder jeder Spieler seine Geige auf dem Rasen spielt. Christian Heidel trifft es hier auf den Punkt: „Die Realität ist beim Team noch nicht angekommen“ gab er nach dem Spiel in Hoffenheim zu Protokoll. Auch Benni Höwedes hat das Teamverhalten analysiert und gibt zu die Fehler „… machst du, wenn du kein Vertrauen hast. Das geht auf diesem Niveau nicht. Wenn jeder versucht, sein Ding zu machen, funktioniert das nicht. Fußball ist Mannschaftssport“.

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Die Auswahl der Unterkunft zog sich dieses Mal etwas mehr als sonst, denn es sollten die Wünsche aller sechs Reiseteilnehmer berücksichtigt werden. Schnell war man sich einig, dass die Unterkunft über einen Pool verfügen sollte. Also machten wir uns auf die Suche und wurden auch zügig fündig. Auf einem Ferienwohnungsportal wurde eine dekadente Villa als Objekt der Begierde auserwählt. Leider wurden wir enttäuscht, handelte es sich doch um ein Fake-Inserat mit Bildern einer 35 Millionen Pfund Villa am Londoner Hyde Park. Also ging die Suche weiter und man einigte sich auf ein Konzept-Hotel mit Dachterrasse samt Pool.

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Ich machte mich am Mittwochmorgen auf nach Gelsenkirchen, um von dort mit dem Rest der Reisegruppe zum Düsseldorfer Flughafen zu fahren. Ab ging es durch die Sicherheitskontrolle, um dann auf die anstehende Fahrt anzustoßen. Als auf der Anzeigetafel plötzlich DELAYED hinter unserem Flug auftauchte, entschlossen wir uns, uns mit Spirituosen aus dem Duty Free Store die Stunde Verzögerung zu verkürzen. Leicht angeheitert ging es dann in den Flieger. Dort verzichtete der ein oder andere aus unserer Truppe aus Demut(h) auf den weiteren Verzehr von selbst mitgebrachten alkoholischen Getränken.

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Allgemein:

Nizza ist neben Cannes die bekannteste Stadt der Cote d’Azur und liegt im Südosten Frankreichs direkt am Mittelmeer. Nur wenige Kilometer entfernt befinden sich die Grenzen zu Italien (ca. 30 km) und dem Fürstentum Monaco (ca. 10 km). Nizza ist die Hauptstadt des Départements Alpes-Maritimes. Durch die optimale Lage können wir uns im September auf bestes Sommerwetter freuen, die Monate Mai – September gelten als beste Reisezeit. Auf einen Sandstrand müssen wir allerdings verzichten, da es nur einen Steinstrand gibt. Nizza ist übrigens offizielle Partnerstadt von Nürnberg.

Anreise:

Nizza befindet sich ca. 1200 km mit dem Auto von Gelsenkirchen entfernt. Wer sich diese Fahrt nicht antun möchte erreicht die Stadt am Mittelmeer auch gut von allen großen deutschen Flughäfen mit z.B. Lufthansa, Germanwings und Easyjet. Die Flugzeit beträgt etwa 1:45 Stunden.

Unterkünfte:

Wer von euch schon nach Unterkünften im Internet gestöbert hat, wird sich vermutlich des öfteren die Augen gerieben haben. Sind wir doch oft von günstigen Hotels in Bukarest, Athen oder sonst wo verwöhnt gewesen, sucht man diese in Nizza vergebens. Hier empfehlen wir euch vielleicht mal ein Blick auf die Seite www.airbnb.de. Gerade für etwas größere Reisegruppen lässt sich hier was preiswerteres finden.

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Hier findet ihr ein paar Fotos von unserem Auswärtsspiel in Freiburg gegen den FC 08 Villingen.

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… der Ball rollt wieder. In diesem Sommerloch haben die Medien erstaunlich wenige seitenfüllende Nachrichten über unseren Verein gefunden. Das kann man doch schon mal als Erfolg werten. Keine wochenlangen Berichte über Transfers, die den Preis in die Höhe treiben, keine pikanten Details über Interna, die ganz Deutschland belustigen. Einzig einige Interviews mit dem neuen Trainer, dem neuen Manager und Berichte aus dem Trainingslager.

Nach Joel hat uns nun leider auch Sane verlassen und vor ihnen bereits einige andere unserer „Kronjuwelen“. Dass diese Jungs so heiß begehrt sind, ist ja zunächst einmal eine Auszeichung für unseren Verein, andererseits ist es schade, dass Schalke nicht in der Lage ist, diese Jungs an uns zu binden.

Heidel und Weinzierl sind Fans von jungen Talenten und haben neue Vorstellungen und Ideen, nicht nur was das Spielsystem angeht. Hoffentlich können sie der jungen Mannschaft neuen Spielwitz und eine Perspektive verleihen. Das haben wir auf Schalke nun wahrlich schon oft genug gehört, aber ich gebe die Hoffnung auch nicht auf, dass jemand das Potential wecken kann.

Ich persönlich freue mich wie immer auf die neue Saison. Die Liga treibt uns quer durch Deutschland und international lässt uns die Losfee hoffentlich das ein oder andere interessante Reiseziel zu kommen. Ich wünsche allen eine schöne Saison und tolle Spiele!

… schreibt Leroy Sané heute an die Schalke-Fans auf seiner Facebook Seite und spricht damit allen seinen Dank aus. Für ihn selbst vergingen die letzten Monate „wie im Traum“, nach eigener Aussage sieht er eine große Chance im Wechsel und konnte letztendlich durch Gespräche mit Pep Guardiola vollends davon überzeugt werden.

Solch einen teuren Transfer (Gerüchten zufolge soll die Summe inklusive Bonuszahlungen 55 Millionen Euro betragen) hat es in der Geschichte der Bundesliga noch nicht oft gegeben. Eine horrende Summe, die zu einem späteren Zeitpunkt vielleicht nicht hätte erzielt werden können. Hat der Verein hier also – wirtschaftlich gesehen – genau richtig gehandelt oder klafft nun – sportlich betrachtet – eine große Lücke in der Offensive? Viele Schalker werden jetzt sicher an die fußballerisch hohe Qualität Sanés denken.

Mit Sané geht nun also wieder ein Eigengewächs der Knappenschmiede, die zurecht hoch gelobt wird und europaweites Ansehen genießt. Der Spagat zwischen der Ausbildung eigener junger Spieler, die es dann in den Profikader schaffen und nicht teuer von anderen Clubs eingekauft werden müssen, und der Wirtschaftlichkeit und einem Verkauf dieser Spieler ist im Fall Sané sicher noch offensichtlicher als es bei Julian Draxler der Fall gewesen ist. Leroy hat sich in den vergangenen Jahren von der A-Junioren Liga bis in den Profikader gekämpft und dort gezeigt, dass er trotz seines jungen Alters und verhältnismäßig wenig Erfahrung eine wichtige Rolle in der Schalker Mannschaft spielen kann – so zum Beispiel beim Auswärtsspiel in Stuttgart, bei dem er das spielentscheidende Tor schoss.

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