…steht vor der Tür. Grund für mich noch mal einen kleinen Text rauszuhauen.

Den Text schreibe ich auf dem Rückweg von unseren Freunden im Frankenland. Unterschiedlicher könnte die Gefühlslage zwischen Pokalspiel und Derby nicht sein. Während es gestern nahezu unerträglich erscheint, dass der eine den anderen raushaut, will ich am Samstag einen für die Zecken beschämenden Sieg.

So genau weiß eigentlich niemand woher diese Rivalität herkommt. Die räumliche Nähe, der Bundesligaskandal, der nächste gibt als Grund den sportlichen Erfolg der schwachgelben Ende der 80er/Anfang der 90er an während der FC Schalke sportlich zu kämpfen hatte, wieder andere sehen die Entstehung in der Zeit des Wirtschaftswunders. Mir persönlich ist Wurst, wo sie herkommt. Fakt ist, das kommende Spiel ist das wichtigste der Hinrunde. Dies haben
Höwedes & Co. bitteschön auch den Neuankömmlingen zu erklären.

Mit Abpfiff des letzten Spiels vorm Derby geht automatisch der Adrenalinspiegel hoch, das Prickeln nimmt zu, die Anspannung steigt. Jedes schwachgelbe Trikot, jeder Zeckenaufkleber auf nem Auto erzeugt unwillkürlich noch größere Abscheu als den Rest der Saison sowieso schon.

Nachdem das letzte Auswärtsderby boykottiert wurde, gehts dieses mal wieder ins Stadion. An dieser Stelle möchte ich die letzte Ausgabe vom „Blauen Brief“ zitieren: „…Wirft man einen Blick auf die aktuelle sportliche Situation der beiden Reviervereine sieht unsere Ausgangslage für das Spiel der Spiele schlecht aus. Aber genau das ist der falsche Ansatz! Im Derby ist alles möglich – losgelöst von allen anderen Spielen. Hier muss ein jeder, Fan wie Spieler, über seine Grenzen hinausgehen: „Derby heißt zu brennen von der ersten bis zur letzten Minute!“ Auf geht’s Schalke – Gemeinsam zum Derbysieg!“ (Quelle: Blauer Brief)