1. Kannst du dich kurz vorstellen?
Mein Name ist Roland Hunke, ich bin 56 Jahre alt und arbeite als Diplomingenieur.


Schalkefan bin ich seit meiner Kindheit, Mitglied bei unserem S04 seit 1991, Mitglied beim Supportersclub, 1. Vorsitzender des Fanclubs 
Schalker Freunde Letmathe / Marl 04 und Bezirksleiter.

2. Warum hast du dich für den Wahlausschuss beworben?
Als langjähriger Fan habe ich mich in den letzten Jahren intensiv mit der
Fanpolitik beschäftigt und dabei Themen nach Abwägung aller Argumente immer sachlich beurteilt. Jetzt möchte ich auch Verantwortung im Hauptverein übernehmen und dazu beitragen, dass sich unser Verein weiter positiv entwickelt.



Aus meiner Sicht müssen wir uns bei der Auswahl der Kandidaten 
für den Aufsichtsrat verbessern.

Durch meine über 30-jährige berufliche Tätigkeit als Diplomingenieur
und meine Lebenserfahrung im Umgang mit Menschen, bringe ich 
die notwendige Erfahrung mit, potentielle Kandidaten hinsichtlich ihrer Qualifikation, Kompetenz und persönlichen Eigenschaften zu beurteilen und auszuwählen.

3. Warum sollten Schalker ausgerechnet dich wählen?
Weil ich dazu beitragen möchte, dass sich der Aufsichtsrat noch professioneller
aufstellt. Dazu ist es notwendig, im Wahlausschuss wirklich die besten Kandidaten auszuwählen, die im Sinne unseres Leitbildes zum Wohle unseres Vereins handeln und dabei auch die Interessen der Mitglieder und Fans vertreten.

Für die wichtige und verantwortungsvolle Aufgabe im Wahlausschuss bringe ich darüber hinaus die notwendige wirtschaftliche und persönliche Unabhängigkeit vom Verein und seinen handelnden Personen mit. So kann ich bei Entscheidungen nicht in einen Gewissenskonflikt geraten.



Ich habe bewiesen, dass ich mich kritisch mit Sachverhalten auseinander setze
und sicherlich nicht als „Ja-Sager“ gelte.
Ich versuche immer, unterschiedliche Argumente und Sichtweisen analytisch zu bewerten, mich nicht durch Andere beeinflussen zu lassen und objektive Entscheidungen zu treffen.



Ich möchte die Rechte der Mitglieder stärken und trete für eine basisdemokratische Ausrichtung und mehr Transparenz im Verein ein.

4. Was macht für dich einen guten Aufsichtsratskandidaten aus?
Ein guter Aufsichtsrat sollte sich immer nur als ein Teil des wichtigsten Kontrollorgans
unseres Vereins sehen und die Interessen der Mitglieder vertreten.

Dazu ist es notwendig, dass er die Vielfalt der Mitgliederinteressen nicht nur kennt sondern auch versteht.

Um diese Vielfalt auch im Aufsichtrat als Gremium zu finden, wäre es 
wünschenswert, wenn der Aufsichtsrat breit aufgestellt ist und dort sowohl sportliche, juristische, wirtschaftliche als auch soziale Fachkompetenz vertreten ist.



Entscheidend für eine gute Zusammenarbeit ist es, dass alle Aufsichtsräte ihre unterschiedlichen Stärken und Fähigkeiten teamorientiert einbringen, sich gegenseitig respektieren, professionell zusammen arbeiten und keine persönlichen Interessen verfolgen.



Ein Aufsichtsrat sollte eine starke Persönlichkeit sein und eine entsprechende
charismatische Ausstrahlung mitbringen.

Sein Handeln im Sinne und zum Wohle unseres Vereins und unseres Leitbildes 
erklärt sich von selbst.

5. Wie beurteilst du die Arbeit des Aufsichtsrats in den letzten Jahren?
Die insgesamt positive Entwicklung unseres Vereins ist sicherlich auch auf die Kontinuität im Aufsichtsrat zurückzuführen. Mit der sportlichen Entwicklung der letzten 
2 Jahre sind wir sicherlich alle nicht zufrieden. Gerade jetzt ist es wichtig standhaft zu bleiben und den eingeschlagenen Weg der finanziellen Konsolidierung fortzusetzen. 
Umso wichtiger ist es in Zeiten horrender Ablösesummen den Fokus noch stärker auf die interne Wertschöpfung in unserer Knappenschmiede zu legen und sehr teure Missverständnisse in Zukunft zu vermeiden.



Weiteres Verbesserungspotential sehe ich bei der Umsetzung eines nachhaltigen Zukunftskonzeptes, dass insbesondere die Interessen der riesigen Mitgliedergemeinde
mit einbezieht. Gerade Veränderungen, die die Mitgliederinteressen betreffen, sowie neue Ideen und Vorschläge gehören auf die Mitgliederversammlung.


Dies ist der Ort, wo sachlich und ergebnisoffen diskutiert werden sollte.


Die Stärkung der Mitgliederinteressen sollte dabei als Chance zur positiven Weiterentwicklung unseres Vereins gesehen werden.
Letztendlich werden wir nur erfolgreich sein, wenn wir alle gemeinsam unseren Verein gestalten.

6. Wie beurteilst du die Arbeit des Wahlausschusses in den letzten Jahren?
Da ich bisher nicht Mitglied im Wahlausschuss bin, kann ich die Entscheidungen 
nicht beurteilen. Jedes Mitglied sollte selbst einmal darüber nachdenken, ob der Wahlausschuss bei der Auswahl der Kandidaten in den letzten Jahren immer ein glückliches Händchen gehabt hat und wirklich die besten Kandidaten zugelassen hat.

7. Sollte man den Wahlausschuss reformieren? Wenn ja, wie?
Auf der letzten Mitgliederversammlung wurde der Wahlausschuss bereits reformiert.
Man sollte mit dem verabschiedeten rollierenden System erst einmal Erfahrungen sammeln.


Der jetzt ausschließlich von Funktionsträgern des Vereins eingebrachte Satzungsänderungsantrag widerspricht dem demokratischen Grundsatz der Gewaltenteilung und schränkt die Rechte der Mitglieder weiter ein. 
Er ist daher abzulehnen.