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Fragebogen von Moritz Dörnemann

1. Bitte stellen Sie sich kurz vor!
Mein Name ist Moritz Dörnemann, ich bin 36 Jahre alt und verheiratet. Unser Sohn Oskar ist drei Jahre alt und wie ich Schalke Fan und Mitglied. Ich komme aus Gelsenkirchen, bin hier zur Schule gegangen und wohne jetzt mit meiner Familie in Frankfurt.

2. Seit wann und wie regelmäßig besuchen Sie Spiele des FC Schalke 04? Seit wann sind Sie Vereinsmitglied und was hat Sie damals dazu bewogen?
Ich bin schon als Kind im Parkstadion gewesen und seit etwa 10 Jahren teile ich mir Dauerkarten mit meinen Eltern in Block Q.

Eingetreten bin ich 2006 und somit seit dem 24. Lebensjahren im Verein. Wegen meines Jobs bin ich zu dem Zeitpunkt aus Gelsenkirchen weggezogen. Schalke ist für mich eine Gemeinschaft und in der „Fremde“ war es für mich wichtig meinen Verein „mitzunehmen“, Teil des FC Schalke 04 zu sein, und wurde Mitglied.

3. Warum stellen Sie sich als Kandidat für den Aufsichtsrat des FC Schalke 04 zur Wahl?
Schalke liegt mir am Herzen. Ich möchte mich einbringen und dabei helfen, Schalke weiter positiv zu entwickeln. Ich bin davon überzeugt, dass ich Erfahrungen und Kenntnisse einbringen kann, die zu einer weiteren Stärkung des Aufsichtsrates, insbesondere im Bereich Finanzen, führen.

4. Was qualifiziert Sie persönlich für die Arbeit im Aufsichtsrat? Warum sollten die Mitglieder ihre Stimme für Sie abgeben?
Ich bin wenige Kilometer vom Stadion aufgewachsen und weiß, was Schalke bedeutet. Hier in Gelsenkirchen groß geworden zu sein und die Gelsenkirchener Luft geatmet zu haben ist aus meiner Sicht für die Arbeit des Aufsichtsrats genauso wichtig, wie betriebswirtschaftliche Kenntnisse einzubringen.

Seit 13 Jahren arbeite ich für eine deutsche Großbank in Frankfurt. Dort verantworte ich einen Produktbereich und ein Team von 60 Mitarbeitern. In diesen Jahre habe ich durch die Betreuung von Finanzdienstleistern und Großunternehmen umfangreiche Erfahrungen am Kapitalmarkt sammeln können.

Privat wie beruflich bin ich kein „Querkopf“ und gleichzeitig bin ich es gewohnt Konzepte zu hinterfragen und meine Meinung konstruktiv zu äußern. Strategien zu überprüfen ist für mich ein wesentlicher Bestandteil meiner täglichen Arbeit. Dies möchte ich auch als Aufsichtsrat tun.

5. Wie soll sich der FC Schalke 04 im sportlichen und wirtschaftlichen Bereich in den kommenden Jahren aufstellen? Sind hierfür noch Veränderungen notwendig, wenn ja, welche?
Wir sind in vielerlei Hinsicht auf dem richtigen Weg. Unsere Arena, die Knappenschmiede, Mitgliederzahlen und die Tabelle zeigen in meinen Augen ein positives, zielgerichtetes Bild. Diese Entwicklung müssen wir fortsetzen.

Bei Transfers setzen wir vornehmlich auf junge Spieler mit Perspektive und nicht auf die Stars anderer Vereine – das ist ebenfalls positiv. Wir haben häufig gezeigt, dass sich Spieler auf Schalke entwickeln können. Leider haben wir in den vergangenen Transferperioden zu häufig den ablösefreien Abgang von Leistungsträgern hinnehmen müssen. Ich würde mir wünschen, dass es uns gelingt, diese Spieler zukünftig emotional stärker an unseren Verein zu binden.

Trotz aller aktuellen Euphorie dürfen wir aber auch nicht die Zeiten vergessen, in denen es unserem Verein nicht ganz so gut ging. Daher müssen wir unsere finanzielle Situation stets im Auge behalten. Grundsätzlich sollen Einnahmen und Ausgaben in einem sinnvollen Verhältnis stehen. Für den kurzfristigen Erfolg dürfen wir nie das Fortbestehen unseres Vereins gefährden. Schalke gehört nicht alleine uns, sondern gleichermaßen unseren Kindern, Enkeln, und somit auch kommenden Generationen von Schalkern.

6. Sind Sie mit der bisherigen Arbeit des Aufsichtsrates zufrieden? Wo sehen Sie Verbesserungspotential?
Von außen die Arbeit eines Gremiums zu bewerten, das in erster Linie den Vorstand kontrolliert, ist nicht ganz so einfach. Ob die richtigen Fragen gestellt werden und die verschiedenen Vorstandbereiche vom Aufsichtsrat ausreichend hinterfragt werden, kann ich somit nicht beurteilen.

Wenn wir uns die abgelaufene Saison ansehen, hoffe ich, dass im letzten Sommer – also vor Saisonbeginn – intensive Diskussionen rund um die Planung stattgefunden haben. Wenn diese Saison weniger erfolgreich verlaufen wäre, hätte dies erhebliche Auswirkungen auf den Verein bzw. seine finanzielle Situation gehabt. Wenn Manager und Trainer gehen, dann bleiben wir Fans. Es ist daher wichtig, immer wieder die Frage nach dem „was passiert, wenn…“ zu stellen.

7. Wie stehen Sie zu der „50+1-Regelung“? Wie beurteilen Sie die Rechtsform des eingetragenen Vereines im Profifußball insbesondere in Bezug auf eine mögliche Ausgliederung der Profiabteilung des FC Schalke?
Ich stehe Modellen wir Rasenball Leipzig und den „Werksvereinen“ in der Bundesliga kritisch gegenüber. Der Fußball lebt von den Fans und so müssen auch die Vereine mehrheitlich den Mitgliedern gehören. Die Bundesliga ist ein „Bollwerk“ in einer Welt, in der sich Vereine immer mehr in die Hände von Investoren begeben. Ich möchte nicht sehen, wie sich einzelne Personen Fußballvereine als „Spielzeug“ oder als Investition aneignen können. Meiner Ansicht nach vertragen sich traditionelle Vereinsstrukturen auch in der heutigen Zeit noch mit den wirtschaftlichen und organisatorischen Anforderungen an professionellen Fußballsport – auch auf höchstem Niveau.

Eine Ausgliederung lehne ich ab.

8. Wie stehen Sie zu der voranschreitenden Spieltagszerstückelung seitens der DFL? Sollte der FC Schalke 04, als zweitgrößter Verein Deutschlands, Ihrer Meinung nach versuchen, sich stärker in der DFL für die Interessen seiner Fans einzusetzen und zum Beispiel eine fanfreundliche Position beim Thema Montagsspiele einnehmen?
Viele von uns nehmen für die internationalen Auswärtsspiele bereits Urlaubstage und nehmen lange Fahrten auf sich, um die Mannschaft zu unterstützen. Auch an Montagen für Fahrten zu den Auswärtsspielen Urlaub zu nehmen, überschreitet für viele das Machbare. Zudem sind Spiele am Montagsabend für Schüler nicht zumutbar bzw. unverantwortlich. Fußball spielt in vielen Familien eine große Rolle und so müssen auch Familien in der Spieltagsplanung bedacht werden. In der Bundesliga sollte auf den Montagabend verzichtet werden. Der Verein muss sich unbedingt entsprechend positionieren.

9. Die Kommerzialisierung des Fußballs schreitet immer weiter voran. Wo sehen Sie mit Rücksicht auf die Wettbewerbsfähigkeit und die soziale Verantwortung unseres Vereins Grenzen?
Spielergehälter und Ablösesummen in Millionenhöhe sind im Fußball normal geworden. Vielen, und da schließe ich mich ein, wird dabei „schwindelig“. Diese Entwicklung werden wir aber weder zurückdrehen, noch werden wir uns ihr entziehen können. Wir sind Teil dieser Welt und wollen in ihr auch erfolgreich sein. Gleichzeitig müssen wir uns unserem Ursprung als „Arbeiterverein“ bewusst bleiben. Unsere Kaderplanung müssen wir daher mit Augenmaß durchführen. Wir dürfen einander auf unserem Weg nicht verlieren. Die Stärke auf Schalke ist unsere Gemeinschaft und durch die darf kein erneuter „Riss“ gehen.

Wir sind kein Fußballverein oder Unternehmen, das sich ausschließlich an Erträgen und Umsatz ausrichten kann. Wenn wir es mit unser Tradition des Arbeiterclubs ernst meinen, müssen wir gerade in dieser, durch große Geldsummen im Fußball geprägten Zeit alle Menschen auf Schalke immer wieder mitnehmen. Dazu gehört für mich die weitere Stärkung von „Schalke hilft“, Kontingente ermäßigter Karten für Schüler, Studenten und Arbeitslose und auch ein weiteres soziales Engagement für und in der Region.

Hinweis
Aufgrund der positiven Resonanz noch einmal der Hinweis, dass jeder Schalker die Möglichkeit hat Texte an folgende E-Mail Adresse zu senden: info@schalkermarkt.de