Wie es in den letzten Jahren immer mehr zu einer Tradition wurde, haben wir einen Fragebogen für die Kandidaten des Aufsichtsrats zusammengestellt.

Auf diese Weise soll den Mitgliedern des FC Schalke 04 eine weitere Möglichkeit gegeben werden, sich über die Kandidaten zu informieren. Die Kandidaten haben dadurch auch eine weitere Möglichkeit, sich außerhalb der Mitgliederversammlung vorzustellen. Der Einsendeschluss ist in diesem Jahr der 26.05.2018 und wir wollen die ausgefüllten Fragebögen am Tag darauf geschlossen veröffentlichen.

Wir hoffen, dass auch in diesem Jahr die Kandidaten das Angebot annehmen.

  • 1. Bitte stellen Sie sich kurz vor!
  • 2. Seit wann und wie regelmäßig besuchen Sie Spiele des FC Schalke 04? Seit wann sind Sie Vereinsmitglied und was hat Sie damals dazu bewogen?
  • 3. Warum stellen Sie sich als Kandidat für den Aufsichtsrat des FC Schalke 04 zur Wahl?
  • 4. Was qualifiziert Sie persönlich für die Arbeit im Aufsichtsrat? Warum sollten die Mitglieder ihre Stimme für Sie abgeben?
  • 5. Wie soll sich der FC Schalke 04 im sportlichen und wirtschaftlichen Bereich in den kommenden Jahren aufstellen? Sind hierfür noch Veränderungen notwendig, wenn ja, welche?
  • 6. Sind Sie mit der bisherigen Arbeit des Aufsichtsrates zufrieden? Wo sehen Sie Verbesserungspotential?
  • 7. Wie stehen Sie zu der „50+1-Regelung“? Wie beurteilen Sie die Rechtsform des eingetragenen Vereines im Profifußball insbesondere in Bezug auf eine mögliche Ausgliederung der Profiabteilung des FC Schalke?
  • 8. Wie stehen Sie zu der voranschreitenden Spieltagszerstückelung seitens der DFL? Sollte der FC Schalke 04, als zweitgrößter Verein Deutschlands, Ihrer Meinung nach versuchen, sich stärker in der DFL für die Interessen seiner Fans einzusetzen und zum Beispiel eine fanfreundliche Position beim Thema Montagsspiele einnehmen?
  • 9. Die Kommerzialisierung des Fußballs schreitet immer weiter voran. Wo sehen Sie mit Rücksicht auf die Wettbewerbsfähigkeit und die soziale Verantwortung unseres Vereins Grenzen?
  • Neben dem Fragebogen für die Kandidaten des Aufsichtsrats haben wir ebenfalls einen Fragebogen für die Wahlausschuss-Kandidaten zusammengestellt.

    In diesem Jahr ist die Anzahl an Kandidaten durch das geänderte Wahlverfahren deutlich geringer, trotzdem ist dieser Fragebogen sicherlich hilfreich, um einen ersten Eindruck von den Kandidaten zu bekommen. Hier ist der Einsendeschluss der 27.05. und auch hier werden wir die ausgefüllten Fragebögen am Tag darauf geschlossen veröffentlichen.

    Natürlich hoffen wir auch hier, dass die Kandidaten unser Angebot annehmen.

  • 1. Kannst du dich kurz vorstellen?
  • 2. Seit wann und wie regelmäßig besuchst du Spiele des FC Schalke 04? Seit wann bist du Vereinsmitglied und was hat dich damals dazu bewogen?
  • 3. Warum hast du dich für den Wahlausschuss beworben?
  • 4. Warum sollten Schalker ausgerechnet dich wählen?
  • 5. Was macht für dich einen guten Aufsichtsratskandidaten aus?
  • 6. Wie beurteilst du die Arbeit des Aufsichtsrats in den letzten Jahren?
  • 7. Wie beurteilst du die Arbeit des Wahlausschusses in den letzten Jahren?
  • An dieser Stelle wollen wir euch alle dazu aufrufen am Sonntag zu Mitgliederversammlung in die Arena zu kommen. Macht von euren Mitgliederrechten gebrauch und wählt den Wahlausschuss und zwei Mitglieder des Aufsichtsrats.

    Und entscheidet über den Satzungsänderungsantrag zum Wahlausschuss. Hier findet ihr nochmal das Video zu diesem Antrag:

    Diesen Beitrag weiterlesen »

    Die Mitgliederversammlung des FC Schalke 04 e.V. findet in diesem Jahr am 25. Juni statt. Auch diesmal stehen wichtige Wahlen an. Neben dem Wahlausschuss und Ehrenrat werden wieder zwei Aufsichtsratsmitglieder gewählt.

    Damit sich alle Mitglieder ein umfassendes Bild der Kandidaten machen können, findet am 19. Juni eine gemeinsam vom FC Schalke 04, den Ultras Gelsenkirchen, dem Supporters Club und der Schalker Fan-Initiative organisierte Podiumsdiskussion der vier Aufsichtsratskandidaten statt. Alle Informationen zu den Kandidaten sind hier zu finden.

    Anders als in den vergangenen Jahren wird die Diskussionsrunde in diesem Jahr nur live auf Schalke TV gezeigt und später auf dem Youtube-Kanal des FC Schalke 04 abrufbar sein. Die Fanorganisationen und der FC Schalke 04 haben sich zu diesem Schritt entschieden, um allen Kandidaten die gleichen Chancen zu geben. Weiterhin sind alle davon überzeugt, dass so auch die Mitglieder des Vereins die Möglichkeit haben, sich unvoreingenommen und überparteilich über die Kandidaten zu informieren.

    Selbstverständlich können Vereinsmitglieder den Kandidaten Fragen stellen, sie können bis zum 2. Juni 2017 per Mail an mitgeredet@schalke04.de gesendet werden. Die Fanorganisationen werden ebenfalls Fragen einreichen, die den Kandidaten vorab gemeinsam mit den Fragen der Mitglieder übergeben werden. Die rund 60-minütige Diskussion wird von dem Sky-Journalisten Stephan Schäuble geleitet.

    Weitere Informationen werden zeitnah auf den Kanälen des FC Schalke 04 und der Fanorganisationen veröffentlicht.

    Eigentlich sollte sich jeder Schalker eine ruhige Mitgliederversammlung wünschen, doch dann kommt es wieder einmal anders als gedacht und plötzlich taucht ein Antrag zur Änderung der Besetzung des Wahlausschusses auf. Es braucht kein gutes Gedächtnis, um sich daran zu erinnern, dass wir erst im letzten Jahr unsere Satzung in diesem Punkt geändert haben. Dies jedoch hält einige Verantwortliche in unserem Verein nicht davon ab, einen neuen Antrag zu stellen und die zusammen mit den Mitgliedern erarbeiteten Ergebnisse umzuwerfen.

    Aber worum geht es? Bisher hat die Mitgliederversammlung alle Mitglieder des Wahlausschusses direkt gewählt. Das soll nun geändert werden: In Zukunft soll nur noch die Hälfte der Mitglieder des Wahlauschusses von uns Mitglieder gewählt werden, der Rest soll durch die verschiedenen Gremien des Vereins bestimmt werden.

    Der Wahlausschuss ist bereits das letzte Gremium, auf welches die Mitgliederversammlung, das höchste Organ des Vereins, direkten Einfluss hat. Doch auch dieses Mitgliederrecht soll nun drastisch eingeschränkt werden und man schafft sich zusätzlich noch mehr unnötige Abhängigkeiten innerhalb des Vereins. Wie zum Beispiel der Vertreter des Aufsichtsrats objektiv und unabhängig über mögliche Kandidaten für eben jenes Gremium entscheiden soll, ist nur schwer vorstellbar.

    In der Begründung des Antrags wird mit Stabilität argumentiert, mit dem gleichen Argument wurde aber bereits im vergangenen Jahr der Wahlausschuss reformiert und ein rollierendes Verfahren eingeführt. Dadurch hat die Mitgliederversammlung jedes Jahr die Möglichkeit, korrigierend bei der Zusammensetzung des Wahlausschusses einzugreifen und so Kritik an den Ergebnissen des Wahlausschusses zu äußern. Warum man diesem Verfahren keine Chance gibt und man bereits ein Jahr später an unserer Satzung rumschrauben möchte, ist absolut unverständlich. Weshalb das rollierende Verfahren keine Erwähnung im neuen Antrag findet, wäre an dieser Stelle auch eine interessante Frage.

    Betrachtet man unaufgeregt die Arbeit des Wahlausschusses in den letzten Jahren, ohne sich von der unbelegten Panikmache des letzten Jahres anstecken zu lassen, ist auch dort kein Grund für diesen Antrag zu finden. Sicherlich hat nicht jeder Kandidat auf der Mitgliederversammlung überzeugt, doch auch das ist nach der besten Auswahl nie auszuschließen. Ebenso lässt sich die Frage stellen, ob sich die Auswahl an Kandidaten durch eine Beteiligung des Aufsichtsrates verbessert, betrachtet man die Entscheidungen so mancher Gremien, die in der Vergangenheit auf Schalke getroffen wurden.

    Zusammengefasst gilt es, diesen Antrag nicht zu unterstützen! Die Mitgliederrechte dürfen nicht weiter eingeschränkt und der eingetragene Verein so nicht weiter ausgehöhlt werden. Es muss weiterhin eine größtmögliche Unabhängigkeit zwischen den Gremien bestehen, deswegen ist zu hoffen, dass einige Leute zur Vernunft kommen und diesen Antrag doch noch zurückziehen. Das wäre zumindest die einzig vernünftige Lösung!

    Der Ehrenrat, das vereinsinterne Schiedsgericht des FC Schalke 04, hat vor Gericht die nächste Niederlage einstecken müssen. Schon wieder hat das Landgericht Essen die unrechtmäßige Suspendierung eines Mitglieds des Aufsichtsrats durch den Ehrenrat einkassiert.

    Was war geschehen?

    Wir erinnern uns noch an die letztjährige Schalker Mitgliederversammlung: Im Vorfeld hatte es kontrovers geführte Debatten um den Aufsichtsratsvorsitzenden Clemens Tönnies gegeben. Im Aufsichtsratsgremium hatte Dr. Andreas Horn dem Vorsitzenden Tönnies ein Gespräch angeboten, nachdem dieser dazu aufgefordert hatte, ihm eine „goldene Brücke“ zu bauen – und ihm einen geordneten Rückzug zu ermöglichen. Tönnies wertete dies als Affront, auf der Mitgliederversammlung schlug er seine Hand aus und er ließ ein Ehrenratsverfahren gegen Horn einleiten.

    Weitere Details dazu siehe hier.

    Der Ehrenrat ermittelte sodann gegen Dr. Horn und suspendierte ihn Ende Februar für zwölf Monate. Dr. Horn klagte gegen seine Suspendierung und gestern fand dazu die Gerichtsverhandlung am Landgericht Essen statt. Aufgedeckt wurden dabei verschiedene Verfahrensfehler des Ehrenrats.

    Diesen Beitrag weiterlesen »

    Hinweis
    Aufgrund der positiven Resonanz noch einmal der Hinweis, dass jeder Schalker die Möglichkeit hat Texte an folgende E-Mail Adresse zu senden: info@schalkermarkt.de