Lage und Klima:

Mönchengladbach, unser nächster Gegner in der Europa League, liegt westlich des Rheins, am äußeren Ende des Bundeslandes NRW. Die freie Kreisstadt ist die Heimat von momentan ca. 260.000 Einwohnern. Der Gladbach gab der Stadt ihren Namen. Schon früh siedelten in dem heutigen Gebiet menschliche Vorfahren. Spuren der Neandertaler reichen bis ca. 300.000 – 400.000 Jahre zurück.

Die Temperaturen liegen im März meist zwischen 2 und 10 Grad. Durch eine begünstigte Lage fällt in der Region nur wenig Schnee und der Frühling hält frühzeitig Einzug.

Anreise und Verkehr:

Mönchengladbach beheimatet zwar einen eigenen Flughafen, der jedoch nur für Charterflüge genutzt wird und für größere Passagierjets keine ausreichende Startbahn bietet. Bei internationalen Verbindungen sollte man dann auf den nicht weit entfernten internationalen Flughafen Düsseldorf zurückgreifen. Wer hier wenigstens etwas Internationalen Flair verspüren möchte, hat somit die Möglichkeit von Amsterdam aus mit dem Flieger anzureisen.

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Lage und Klima:

Thessaloniki oder kurz Saloniki ist mit ca. 360.000 Einwohner die zweitgrößte Stadt Griechenlands und bildet das kulturelle und wirtschaftliche Zentrum der Region Makedonien. Die Stadt liegt im Nordwesten des Landes unmittelbar am thermaischen Meer, wodurch mediteranes Klima herrscht. Im Februar liegen die Temperaturen durchschnittlich zwischen 2 und 12 Grad bei täglichen ca. 4 Sonnenstunden sowie 6 Regentagen.

Anreise und Verkehr:

Der Flughafen Thessaloniki wird sowohl als Passagier- als auch als Militärflughafen genutzt. Es bestehen regelmäßige Verbindungen nach Deutschland (u.a. Aegean Airline und Germanwings) und weiteren europäischen und nicht-europäischen Städten. Eine direkte Anbindung an das Schienensystem besteht jedoch nicht. Der ca. 15 km entfernte Hauptbahnhof von Thessaloniki kann aber mit den Buslinien 78 und 78N, sowie natürlich mit Taxi erreicht werden. Innerhalb der Stadt besteht ein gut ausgebautes Netz aus Busverbindungen der OASTH. Eine Metro befindet sich erst in Bau und soll 2018 eröffnet werden.

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„Salzburg auswärts“ – sicherlich nicht das Highlight meiner internationalen Schalke-Karriere. Da kann die Stadt noch so schön sein, die Jungs von der Austria sich noch so tapfer gegen den modernen Fußball wehren, so steht trotzdem über alldem dieses Krebsgeschwür eines Konstruktes, fest eingenistet in den Wirren des Paragraphendschungels der Verbände. Erschaffen aus einem Topf voll Geld, sich bewegend in den Ligen Europas, aber trotzdem von Anfang an eine seelenlose Totgeburt. Gewöhnen werden wir uns hoffentlich nie da dran. Dennoch mahnt das Beispiel Hoffenheim, dass irgendwann doch eine gewisse negative Gewohnheit eintritt, wenn es zum zehnten Mal aufs Dorf geht. Nun ja, nun fällt mir beim Schreiben auf, dass ich bisher ausschließlich auf diesen kack „Verein“ eingehe. Wie immer bei solchen Themen, ist es ein schmaler Grad zwischen „aufmerksam machen“ und „zu viel Aufmerksamkeit geben“. Da dies aber in erster Linie ein Spielbericht sein soll, höre ich damit mal auf. Die Dampfdrucksättigung hat bereits begonnen und wir wollen ja schließlich nicht, dass etwas platzt.

Bei aller Aufregung nach dem Los hat, wie oben angesprochen, diese Stadt ja doch viel zu bieten. In den Bergen gelegen, mittelalterlich erhalten und voller leckerem Essen in den vielen kleinen Gassen. Da ich nicht im wunderschönen Gelsenkirchen wohne, sondern ein paar hundert Kilometer weiter nördlich, war die Entscheidung auf dem Knallsuff im Sonderzug (nicht alle wollten in Salzburg sitzend Tee trinken) zu verzichten und dafür mit der Perle zwei Nächte in Salzburg zu verbringen, nicht schwer. ICE-Fahren ist auch nicht mehr so teuer und so gleiteten wir elegant durch die Bundesrepublik, bis sich schließlich die weißen Türen öffneten und zwei Schalker auf den Bahnsteig plumpsten. Jeder, der im Laufe der Tage den Hauptbahnhof und sein Umfeld kennenlernen musste, wird wissen, was wir in diesem Moment gefühlt haben: „Das soll Salzburg sein?“ In meinem romantischen aber kleinen Hirn malte ich mir doch Salzburg als eine (Zeit)reise in das Märchenwunderland aus und nun das? Genauso hässlich wie jedes Bahnhofumfeld und zu allem Überfluss begrüßte uns vor dem Eingang gleich eine Wanne der deutschen(!) Bundespolizei. Steuerverschwendung allez.

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Es ist ja nicht so, als wäre das Kunstprodukt aus Leipzig ohnehin schon unbeliebt bei Fans aller Couleur. Der erst 7 jährige Retortenclub von Ralf Rangnick hat dem Ganzen am Samstag beim Heimspiel gegen Schalke durch das Verhalten auf dem Platz noch die Krone aufgesetzt.

Bereits in der ersten Spielminute täuschte Timo Werner ein Foul im Strafraum vor. Fährmann konnte in der Situation die Arme auch nicht weiter wegziehen. Trotzdem hat es nicht gereicht, um die Fehlentscheidung von Schiedsrichter Dankert nicht mehr abzuwenden. Wie man solch eine Entscheidung treffen kann, bleibt Dankerts Geheimnis, denn selbst aus dem Gästeblock im Oberrang war klar ersichtlich, dass das eine Schwalbe war.

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…steht vor der Tür. Grund für mich noch mal einen kleinen Text rauszuhauen.

Den Text schreibe ich auf dem Rückweg von unseren Freunden im Frankenland. Unterschiedlicher könnte die Gefühlslage zwischen Pokalspiel und Derby nicht sein. Während es gestern nahezu unerträglich erscheint, dass der eine den anderen raushaut, will ich am Samstag einen für die Zecken beschämenden Sieg.

So genau weiß eigentlich niemand woher diese Rivalität herkommt. Die räumliche Nähe, der Bundesligaskandal, der nächste gibt als Grund den sportlichen Erfolg der schwachgelben Ende der 80er/Anfang der 90er an während der FC Schalke sportlich zu kämpfen hatte, wieder andere sehen die Entstehung in der Zeit des Wirtschaftswunders. Mir persönlich ist Wurst, wo sie herkommt. Fakt ist, das kommende Spiel ist das wichtigste der Hinrunde. Dies haben Höwedes & Co. bitteschön auch den Neuankömmlingen zu erklären.

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Lediglich zwei Siege in sieben Pflichtspielen kann Schalke bisher für sich verbuchen. In der Liga stehen wir ganz ohne Punkte da.

Fatale Fehler ziehen sich durch die Spiele. Von mentalen Schwächen und fehlendem Selbstbewusstsein reden sowohl Spieler als auch Management und Trainer. Da frage ich mich wo diese herkommen, denn einige von den so genannten individuellen Fehlern sieht man bereits vom ersten Spiel an. Da schleichen sich die Gegner im Rücken weg und stehen alleine im oder am Strafraum, auf den Flügeln stehen Spieler gefühlte Stunden alleine rum und werden nicht angespielt, Flanken sind Geschenke für jeden Torhüter oder Abwehrspieler, Torszenen waren eher Mangelware. In Hoffenheim hat der Gästeblock losgelegt wie die Feuerwehr und auch nach dem Gegentor haben wir noch an die Mannschaft geglaubt, die Mannschaft aber wohl nicht an sich. Dennoch kann ich es nicht alleine auf die Mannschaft schieben, denn auch das viel angekündigte neue System kann ich nicht sehen. Seit Jahren lässt sich der Gegner komplett in die eigene Hälfte fallen und wir spielen uns munter den Ball hin und her. Torgefahr entsteht jedoch nur selten. Häufig entstehen daraus gefährliche Konter, die wir nicht zu verhindern wissen. Erkämpfen wir uns den Ball in der eigenen Hälfte, rücken wir eher träge raus, der ballführende Spieler traut sich nicht das direkte Duell zu suchen, sondern wartet darauf, dass der Rest der Mannschaft irgendwann rausgerückt ist oder sucht den Freistoß. Meist geht der Pass dann hintenrum und der Gegner kann sich in aller Ruhe wieder sortieren und auf die nächste Chance warten.

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Hinweis
Aufgrund der positiven Resonanz noch einmal der Hinweis, dass jeder Schalker die Möglichkeit hat Texte an folgende E-Mail Adresse zu senden: info@schalkermarkt.de