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Fragebogen von Thomas Wiese

1. Bitte stellen Sie sich kurz vor!
Mein Name ist Thomas Wiese, ich bin 51 Jahre alt, verheiratet und habe vier Töchter. Hauptberuflich bin ich Vorstandsvorsitzender eines Aluminiumwerkes in Unna.

2. Seit wann und wie regelmäßig besuchen Sie Spiele des FC Schalke 04? Seit wann sind Sie Vereinsmitglied und was hat Sie damals dazu bewogen?
Ich bin von Geburt an Schalker und solange ich denken kann gehe ich „auf Schalke“. Ich habe insgesamt sechs Dauerkarten für Familie und Unternehmen, meine eigene Dauerkarte besitze ich seit 35 Jahren, die Heimspiele besuche ich regelmäßig. Auswärts habe ich früher mehr „mitgenommen“, zum Beispiel auch die komplette UEFA-Cup-Tour 1996/97. Aus beruflichen Gründen war dies eine Zeit lang nicht immer möglich, zuletzt bin ich aber wieder häufiger auch auswärts mit dabei.

Schalke ist für mich ein Herzensthema und daher bin ich im Jahr 2001 Mitglied geworden, um die Verbundenheit zu unserem Verein als Teil der Schalker Familie zu zeigen.

3. Warum stellen Sie sich als Kandidat für den Aufsichtsrat des FC Schalke 04 zur Wahl?
Als ich vor drei Jahren in den Aufsichtsrat gewählt wurde, war Schalke 04 eine große Baustelle – sportlich wie auch in den Vereinsgremien. In dieser Zeit habe ich viele Einblicke in das komplexe Gebilde unseres Vereins erhalten. Ich bin der festen Überzeugung, dass man allein eine Amtsperiode benötigt, um alle Zusammenhänge und die handelnden Personen richtig einzuordnen. Kontinuität ist einem Aufsichtsgremium daher eine wichtige Größe.

Vor drei Jahren habe ich an gleicher Stelle geschrieben, dass es starker Aufsichtsräte bedarf, den „Dampfer“ FC Schalke 04 wieder auf Fahrt zu bringen. Aufsichtsräte, die mit ihrer Persönlichkeit, ihrem Fachwissen und ihrer Erfahrung „die Ärmel hochkrempeln“ und sich mit voller Tatkraft einbringen. Viele Schalker haben mich daher ermutigt, erneut für den Aufsichtsrat zu kandidieren. Es ist noch viel zu tun und ich möchte mich gerne weiterhin für unseren Verein erfolgreich einbringen.

4. Was qualifiziert Sie persönlich für die Arbeit im Aufsichtsrat? Warum sollten die Mitglieder ihre Stimme für Sie abgeben?
Als langjähriger Betriebsrat, Vorstand, Aufsichts- und Verwaltungsrat verfüge ich über weitreichende Erfahrungen in den Bereichen Personal, Entwicklung, Planung und Finanzen. Meinen eigenen Betrieb habe ich im Jahre 2000 gemeinsam mit der Belegschaft übernommen und vollständig saniert. Heute ist das Werk der größte Arbeitgeber in Unna und mit seiner Technologie die Nummer eins in der Welt, ausgestattet mit einem hohen Investitionsbudget und bedeutenden finanziellen Möglichkeiten.

Wichtig war mir dabei immer, dass alle grundlegenden Entscheidungen gemeinsam mit der Belegschaft getroffen wurden. Dies galt auch für die Frage, wie stellen wir uns für die Zukunft auf, wo wollen wir hin und wie können wir das erreichen. Also alles Ansätze, Fragestellungen und auch Ziele, wie wir sie heute in unserem Verein ganz ähnlich verfolgen. Daher denke ich, dass ich bei der Entwicklung unseres Vereins meine Erfahrungen aus dem eigenen Betrieb gut einbringen kann.

5. Wie soll sich der FC Schalke 04 im sportlichen und wirtschaftlichen Bereich in den kommenden Jahren aufstellen? Sind hierfür noch Veränderungen notwendig, wenn ja, welche?
Dass wir in der vergangenen Saison den zweiten Platz in der Liga erreicht haben, tut nicht nur unserer sportlichen, sondern auch unserer wirtschaftlichen Situation gut. Noch immer ist allerdings die finanzielle Abhängigkeit vom sportlichen Erfolg zu groß. Diese Abhängigkeit müssen wir weiter reduzieren.

Den größten Hebel sehe ich dabei in der eigenen Jugendarbeit der Knappenschmiede. Hier sind mit den Investitionen in einen neuen zentralen Campus für die Knappenschmiede die wegweisenden Entscheidungen auch vom Aufsichtsrat getroffen worden. Diese waren auch dringend notwendig, weil hier viel zu lange nicht investiert wurde und dadurch Wettbewerber schon deutliche Vorteile erarbeiten konnten. Diese Wettbewerber müssen wir nun wieder einholen und überholen. Es wird der Job von Christian Heidel und Peter Knäbel sein, diese Infrastruktur aufzubauen.

Vor drei Jahren habe ich hier geschrieben, dass der FC Schalke 04 auch auf der Kostenseite entlastet werden muss. Auch hier sollen die internen Strukturen mit einem neuen Zuschnitt der Abteilungen und Ressorts deutlich gestrafft werden, was sich wiederum zukünftig positiv auf unsere Kosten auswirken wird.

6. Sind Sie mit der bisherigen Arbeit des Aufsichtsrates zufrieden? Wo sehen Sie Verbesserungspotential?

In den letzten zwei Jahren hat sich die Arbeit im Aufsichtsrat und auch seine Außendarstellung verbessert. Für wegweisend halte ich eine gemeinsam erarbeitete Strategie für den Verein. Ich werde mich auch dafür einsetzen, dass diese Strategie – zumindest in den wesentlichen Punkten – auch veröffentlicht wird. Es ist wichtig, dass jedes Vereinsmitglied weiß, was Aufsichtsrat und Vorstand vorhaben und wohin der Verein gesteuert wird. Nur so können alle im Verein an einem Strang ziehen – und zwar in die gleiche Richtung.

7. Wie stehen Sie zu der „50+1-Regelung“? Wie beurteilen Sie die Rechtsform des eingetragenen Vereines im Profifußball insbesondere in Bezug auf eine mögliche Ausgliederung der Profiabteilung des FC Schalke?
Nach meiner dreijährigen Amtszeit kann ich sagen, dass sich dazu an meinem Standpunkt nichts geändert hat. Ich zitiere daher meine Antwort von vor drei Jahren: Es gibt immer wieder Stimmen, die den mitgliedergeführten Verein als nicht mehr wettbewerbsfähig in der Zukunft ansehen und daher die Ausgliederung der Fußballprofiabteilung fordern. Bei einer Ausgliederung fließen dem Verein einmalig hohe Gelder zu, die sowohl in Infrastruktur als auch Spieler investiert werden können. Damit ist der größte Vorteil einer Ausgliederung genannt.

Die Nachteile einer Ausgliederung sind schwieriger zu quantifizieren und deshalb auch nicht so einfach zu bewerten. Klar ist, dass kein Investor Geld ohne Gegenleistung gibt. Langfristig betrachtet gibt der Verein damit Selbstbestimmung sowie Souveränität auf, er macht sich abhängig. Grad die Unabhängigkeit kann aber ein großes Plus für den FC Schalke 04 ausmachen. Ich denke, dass man auch und grad als eingetragener Verein erfolgreich sein kann, indem man sein Geld besser und anders investiert – nachhaltiger, unabhängiger und innovativer. Zudem bin ich der Meinung, dass eine Kapitalgesellschaftsform auch gar nicht zum Charakter des FC Schalke 04 passt. Ein Kumpel- und Malocherclub, der derart fest mit der Tradition und Identität der Region verbunden ist, ist aus meiner Sicht am besten in der Vereinsform aufgehoben.

Noch zu 50+1: Hier ist auch der FC Schalke 04 – insbesondere in Person des Finanzvorstands und DFL-Vizepräsidenten Peter Peters – in der Pflicht, rechtssichere Lösungen für eine „50+1“-Regelung zu erarbeiten.

8. Wie stehen Sie zu der voranschreitenden Spieltagszerstückelung seitens der DFL? Sollte der FC Schalke 04, als zweitgrößter Verein Deutschlands, Ihrer Meinung nach versuchen, sich stärker in der DFL für die Interessen seiner Fans einzusetzen und zum Beispiel eine fanfreundliche Position beim Thema Montagsspiele einnehmen?
Für mich ist es völlig selbstverständlich, dass wir hier unserer Position bei DFB und DFL stärkeres Gewicht verleihen müssen. Der Fußball – auch der Fußball vor dem TV – lebt von der Atmosphäre in den Stadien, die von den Fans erzeugt wird. Dass man diesen Fans neben allen anderen Anstoßzeiten nun auch noch den Montagabend zumutet, ist wohl wirtschaftlichen Interessen zuzuschreiben. DFB und DFL sollten aber erkennen, dass sich Fans nicht unendlich „auspressen“ lassen. Bei meiner Wiederwahl würde ich mich dafür einsetzen, dass wir im Aufsichtsrat eine gemeinsame Position dazu erarbeiten und über Peter Peters einbringen lassen. Klar muss aber auch sein, dass der bestehende Vertrag inklusive der Montagsspiele bis 2021 läuft und in dieser Zeit Änderungen unwahrscheinlich sind.

9. Die Kommerzialisierung des Fußballs schreitet immer weiter voran. Wo sehen Sie mit Rücksicht auf die Wettbewerbsfähigkeit und die soziale Verantwortung unseres Vereins Grenzen?
Schwierige Frage, die man vermutlich immer am Einzelfall und in Anbetracht aller Umstände beantworten muss, pauschal und in der gebotenen Kürze lässt sich darauf kaum eine befriedigende Antwort geben.

Wir können vielleicht unterscheiden zwischen „Kann-“ und „Muss“-Themen. Man „kann“ sich zum Beispiel alle möglichen Fan-Artikel kaufen, die braucht man aber nicht unbedingt. Und dann gibt es „Muss“-Themen wie Essen/Trinken im Stadion und natürlich das Ticketing. Bei diesen „Muss“-Themen zeigt sich die soziale Verantwortung unseres Vereins.

Nehmen wir den Tickethändler „viagogo“. So wie das damals geplant war, war das selbstverständlich abzulehnen. Ohne Wenn und Aber. Auch Kartenpreiserhöhungen auf Schalke wären aus meiner Sicht in der aktuellen Situation ein Unding. Vielmehr würde es dem Kumpel- und Malocherclub sehr gut zu Gesicht stehen, die Ticketpreise zumindest im Nordkurvenbereich sogar zu senken. Erstens spielen Ticketpreise im Gesamtbudget keine so große Rolle mehr und zweitens könnte man damit die „Marke“ des Kumpel- und Malocherklubs deutlich aufwerten. Es wäre auch ein Signal an die gesamte Liga!

Hinweis
Aufgrund der positiven Resonanz noch einmal der Hinweis, dass jeder Schalker die Möglichkeit hat Texte an folgende E-Mail Adresse zu senden: info@schalkermarkt.de